Hüttenlieder
Auf dem schweizerischen Plattenmarkt erschien 1965 ein Produkt unter dem Namen "Hüttenlieder", mit Volks- und anderen populären Liedern, wie sie damals in Berghütten zum Ausklang des Tages oft gesungen wurden. Es sind Lieder, die in einfacher Chorbesetzung leicht zu singen sind und viel Freude bereiten. Sie besingen humoristische, aber auch besinnliche Texte um schöne, meist einfach zu erlernende Melodien.
Die Platte wurde von der Jungen Kirche Zollikerberg einspielt und wurde zu einem grossen Erfolg. Unter den Titeln "Neue Hüttenlieder" und "Weihnachtssingen in fünf Sprachen" kamen noch in der 60er Jahren weitere Produktionen hinzu, in den 70er Jahren ergänzt durch "Zom, zom". Da die Produktionen auch kommerziell erfolgreich waren, wurden damit substantielle Beiträge zu Bau der Ruessdilli-Hütte im Glarnerland erwirtschaftet. Ruessdili-Hütte
In den 60ern vorallem in der Familie, in den 70ern zunehmend auch im Freundeskreis wurden die Lieder eben an Hüttenabenden, aber auch an Lagerfeuern oft gesungen.
Die erste Platte hiess schlicht "Hüttenlieder", war auf Vinyl gepresst mit einem Durchmesser von 25cm.
Hüttenlieder I
Lönd dä Tüüfel fahre Und d'Maitleni lah si!
Es git kein Larifari, Wo Schnee isch und wo Schi.
Es git kein Larifari, Wo Schnee isch und wo Schi!
Schi-heil!
Esel sind kei Chälber Und Chälber chönds nüd si -
Mr findet nu eus sälber, Wo Schnee isch und wo Schi,
Mr findet nu eus sälber, Wo Schnee isch und wo Schi,
Schi-heil!
Tuets di öppe chläme Und weisch nüd us und i -
So haus und gang go schtäme, Wo Schnee isch und wo Schi:
So haus und gang go schtäme, Wo Schnee isch und wo Schi:
Schi-heil!
Lupfsch du dini Flosse Und meinsch en Herrgott z'si -
Mr bliibed Eidgenosse, Wo Schnee isch und wo Schi
Mr bliibed Eidgenosse, Wo Schnee isch und wo Schi
Schi-heil
Lönd eus heizu rutsche Vo Berge und vo Flueh -
En Bock mueß öppe putsche, E geiß g'hört au derzue,
En Bock mueß öppe putsche, E geiß g'hört au derzue,
Schi-heil!